BIOLOX® Materialkombinationen

Konussteckverbindung

Eine Konusverbindung besteht aus einem Schaftkonus und einem Konus im Kugelkopf (Bohrung). Jeder dieser Konen hat Merkmale, die ihn charakterisieren, wie Konuswinkel, Durchmesser, Geradheit, Rundheit und Oberflächenbeschaffenheit, die für ein exaktes Zusammenpassen der Komponenten maßgeblich sind. Für eine sichere konische Verklemmung ist die Passgenauigkeit der Konusverbindung zwischen Kugelkopf und Schaftkonus von großer Bedeutung.

Bis heute gibt es keinen Standard für den Schaftkonus. Implantathersteller verwenden nach wie vor Konen mit eigenen Spezifikationen (zum Beispiel verschiedene 12/14 Konen), die sich unter anderem in der Geometrie, Struktur und Oberflächengüte unterscheiden. Die Sprünge zwischen den Halslängen S, M, L und XL sind gleichfalls nicht standardisiert und können je nach Hersteller um bis zu mehrere Millimeter variieren.

Es ist unabdingbar, dass ausschließlich Prothesenschäfte und Kugelköpfe kombiniert werden, die vom Implantathersteller als kompatibel deklariert wurden. Die Implantathersteller sind für die Freigabe der Schaftkonus/Kugelkopf-Kombinationen verantwortlich und liefern die Komponenten an die Krankenhäuser. Der Operateur muss sich an die Angaben des Implantatherstellers zu den zulässigen Kombinationen halten, die in der Gebrauchsanweisung und anderen Informationsschriften niedergelegt sind.

Weiterführende Information hierzu finden Sie in der Broschüre „Konus und Kompatibilität“.

  • Konus und Kompatibilität

    Worauf muss der Operateur achten?

    • Sprache: PDF, 859 KB

    • Sprache: PDF, 860 KB

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