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Hochleistungskeramik: Einsatz in Pharma- und Kosmetikindustrie

Mahlen, Mischen und Dispergieren mit verschleißfesten Zirkonoxid-Werkzeugen

 

Beim Mahlen, Mischen und Dispergieren reiben zwangsläufig die zu bearbeitende Substanz und produktberührende Maschinenbauteile aufeinander. Dabei entsteht unabhängig vom Werkstoff des Mahlwerkzeugs als Nebeneffekt immer ein Abrieb. Gerade die Pharma- und Kosmetikbranche sind allerdings darauf angewiesen, dass Pulver und Cremes beim Mahlen und Mischen nicht durch dunkle Metallabrieb-Partikel kontaminiert werden. Als Ersatz für Mahl- und Mischwerkzeuge aus Stahl oder nickelhaltigen Metallen bietet CeramTec solche Werkzeuge aus verschleißfestem, yttriumstabilisierten Zirkonoxid an. Dadurch wird der Abrieb einerseits minimiert, andererseits ist er durch die reinweiße Farbe des Werkstoffs nicht erkennbar.

„Mahl-, Misch- und Dispersions­werkzeuge aus Hochleistungskeramik sind im Gesamt­system und über die Lebensdauer gesehen wirtschaftlicher als solche aus Alternativ­werkstoffen. Die geringeren Wartungs- und Reparaturkosten machen Keramik zum Werkstoff der Wahl für Maschinen­hersteller der Pharma- und Kosmetikindustrie.“

CeramTec bietet im Bereich des Mahlens, Mischens und Dispergierens ein breites System-Know-how und den passenden Werkstoff für individuelle Bauteile mit komplizierten Geometrien sowie Sonderanfertigungen. Keramik erweist sich als geeignete Alternative zu Stahl oder anderen nickelhaltigen Metallen in der Herstellung von Maschinenbauteilen, da sie farbneutral, bioinert, korrosionsbeständig und verschleißfest ist. Diese Punkte sind vor allem in der Pharma- und Kosmetikindustrie von großer Bedeutung, da der Abrieb des Mahlwerkzeugs das Endprodukt verunreinigt und somit eine optische Qualitätsminderung bis hin zu einer Eigenschaftsänderung mit sich bringt. Außerdem verhindert die Körperverträglichkeit der Hochleistungskeramik allergische Reaktionen, die durch metallischen Abrieb hervorgerufen werden können. Ein weiterer Effekt der hohen Verschleißfestigkeit: Maschinenlaufzeiten verlängern sich und reparaturbedingte, längere Maschinenstillstandzeiten entfallen.