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CeramTec übergibt Anlaufspur-Modell der olympischen Skisprungschanzen
in Sotschi an Ausstellung

ALOSLIDE® im Deutschen Sport & Olympia Museum

Lohmar, 2014-01-15

Dieter Effenberger (links) und Eduard Kropp (rechts), beide CeramTec-ETEC,
übergeben das ALOSLIDE® Anlaufspur-Modell an Museumsdirektor Dr. Andreas Höfer
 

Das Deutsche Sport & Olympia Museum in Köln hat eine ALOSLIDE® Keramik-Anlaufspur als Exponat für die Dauerausstellung übernommen. Das CeramTec entwickelte Anlaufspursystem für Skisprungschanzen besteht aus Keramik-Noppen und ist mit einem Bewässerungs- und Kühlsystem ausgestattet. Damit sind ganzjährig und wetterunabhängig Skisprung-Veranstaltungen unter nahezu identischen Bedingungen möglich.

Im Sommer muss die Keramikspur leicht bewässert werden und weist dann die gleichen Gleiteigenschaften wie die Eisspur im Winterbetrieb auf. Diese bildet sich durch das starke Herunterkühlen der Spur rein aus der Luftfeuchtigkeit. Um die Dicke der Eisspur zu regulieren, sind die Sprungschanzen mit einer Eisfräse und Bürsten ausgestattet. Das von CeramTec an das Deutsche Sport & Olympia Museum übergebene Modell zeigt im Maßstab 1:1 ein Bauteil der ALOSLIDE® Anlaufspur der olympischen Skisprungschanzen in Sotschi.

Die olympischen Wettbewerbe in Sotschi 2014 finden im „RusSki Gorki“ Skisprung-Zentrum statt. Die Normal- und die Großschanze sind mit ALOSLIDE® ausgerüstet. Die Installation auf der Großschanze dauerte knapp drei Wochen, und dies bei extremen Bedingungen von minus 13 Grad Celsius und Neuschnee. Wegen der noch nicht fertig gestellten Infrastruktur mussten die 2.200 Liter Wasser für die Kühlanlage „manuell“ von der Talstation zur Schanze transportiert werden.

Das Deutsche Sport & Olympia Museum in Köln präsentiert 3.000 Jahren Sportgeschichte zwischen Antike und Moderne und macht die emotionale Bandbreite des Sports erlebbar – unvergessene Highlights, große Sportler, triumphale Siege und auch bittere Niederlagen. Das Museum wird von der Stiftung Deutsches Sport & Olympia Museum betrieben und finanziert sich überwiegend aus Eintrittsgeldern, Vermietung/Veranstaltungen und Spendengelder. Hauptzuwendungsgeber sind das Land Nordrhein-Westfalen und der Deutsche Olympische Sportbund.