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Ein Blick hinter die Kulissen rund um das ALOSLIDE® ICE Keramik-Spursystem

CeramTec beim Auftakt der Vierschanzentournee
in Oberstdorf

Plochingen, 2017-01-17


 

Der Slogan „Mittendrin statt nur dabei“ gilt bei Skisprung-Wettbewerben in aller Welt sehr oft für CeramTec – sind doch viele Sprungschanzen weltweit mit der Anlaufspur ALOSLIDE® ICE aus CeramTec Keramiknoppen ausgestattet. Beim diesjährigen Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf setzte das Unternehmen mit mehr als 60 Skisprung-Fans aus dem Kreise seiner Mitarbeiter das Motto in die Tat um, sie verfolgten das Sportspektakel live vor Ort.

Vor dem Wettbewerb bot sich den von allen deutschen CeramTec Standorten angereisten Mitarbeitern die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu erhaschen. Neben dem Lager der Sportler besichtigten sie auch die Schanze selbst, wo der Blick von ganz oben so manchen schwindeln und die Bewunderung für den Mut der Springer, sich auf Skiern in die Tiefe zu stürzen, noch weiter wachsen ließ. Zu Recht, denn bei 140 Metern Gesamthöhe der Schanze, 45 Metern Turmhöhe und 105,5 Metern Anlauflänge erreichen die Springer eine Absprunggeschwindigkeit von über 90 km/h am 3,38 Meter hohen Schanzentisch.

 
Feuerwerk zum Abschluss des Auftaktspringens
in Oberstdorf
 

Am Nachmittag sahen die 27.000 Zuschauer in der ausverkauften Erdinger Arena einen spannenden Wettkampf, den am Ende der Österreicher Stefan Kraft für sich entschied. Ein buntes Publikum aus aller Welt als Kulisse begleitete die Springer mit einen lautstarken „Ziiiiiiiiiiiiieeh“ bei ihren Sprüngen. Abgerundet wurde der Tag mit einem beeindruckenden Feuerwerk, bevor die Sportfans den Auftakt der Vierschanzentournee im Dorf feiernd ausklingen ließen. Der Tross aus Springern und Fans zog in den folgenden Tagen weiter zu den drei folgenden Wettbewerben der Vierschanzentournee und bescherte so auch Garmisch-Patenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen ein unvergessliches Sporterlebnis. Als Gesamtsieger konnte sich am Ende der Pole Kamil Stoch vor seinem Landsmann Piotr Zyla und dem Norweger Daniel Andre Tande durchsetzen.

 
ALOSLIDE® ICE, das Keramik-Anlaufspursystem für wetterunabhängiges Springen
 

ALOSLIDE® ICE Anlaufspuren, gefertigt am CeramTec Standort Lohmar, sind unter anderem auch auf den Olympia-Schanzen in Sotchi und Turin, auf den Olympiaschanzen in PyeongChang in Südkorea (Olympiade 2018), den Schanzen im japanischen Hakuba und  kasachischen Almaty und außerdem vielen deutschen Schanzen wie Klingenthal, Oberhof und Oberstdorf verbaut. In den Anlaufspursystemen ALOSLIDE® sowie ALOSLIDE® ICE – zusätzlich mit einem automatischen Bewässerungs- und Kühlsystem ausgestattet – sind Keramik-Noppen in einer speziellen Anordnung eingelassen, auf denen die Springer in die Tiefe gleiten. Die Keramik-Noppen haben die gleichen Gleiteigenschaften wie Schnee und ermöglichen Skisprung-Veranstaltungen während des ganzen Jahres. Die ALOSLIDE® Systeme sind von der FIS zugelassen und zertifiziert.