Keramik: Uneingeschränkte Körperverträglichkeit

Bei der Auswahl der für aktive Patienten am besten geeigneten Gleitpaarung ist es notwendig, das osteolytische Potential der jeweiligen Gleitpaarung zu berücksichtigen. Die Keramik-Gleitpaarung generiert im Vergleich zu anderen Gleitpaarungen Abriebpartikel mit der geringsten biologischen Aktivität.

Beste Körperverträglichkeit: BIOLOX® Keramik löst keine Allergien aus

„In der Fachliteratur wird die Verwendung von Keramik-Gleitpaarungen für künstliche Hüftgelenke wegen des minimalen Abriebs und der ausgezeichneten Körperverträglichkeit empfohlen.“

Bereits in den 70er Jahren sind grundlegende Untersuchungen zur Biokompatibilität der abriebfesten, korrosionsbeständigen BIOLOX® Keramik durchgeführt worden. Mehr als mehr als 40 Jahre klinische Erfahrungen und eine Vielzahl von histologischen Untersuchungen an Explantaten durch verschiedene Arbeitsgruppen beweisen die hervorragende Körperverträglichkeit und exzellenten Langzeitergebnisse von BIOLOX®-Keramik-Implantaten. BIOLOX® Keramik gibt keine Metallionen ab und ruft keine allergischen Reaktionen hervor. In der Fachliteratur wird im Vergleich zu Metall- und Polyethylen-Gleitpaarungen die Verwendung von Keramik-Gleitpaarungen für künstliche Hüftgelenke wegen des minimalen Abriebs und der ausgezeichneten Körperverträglichkeit empfohlen. Das ist besonders für aktive und junge Patienten im Hinblick auf die höhere körperliche Aktivität und der damit vermehrten Materialbeanspruchung von Vorteil.

Metallunverträglichkeit reduziert die Lebensdauer der Endoprothese

„Allergische Reaktionen auf Metallimplantate können zur Entfernung bzw. zum Austausch der Implantate führen.“

Eine stetig steigende Anzahl von Publikationen berichtet über allergische Reaktionen auf Legierungskomponenten von Metallen, die auch in der Hüft- und Knieendoprothetik eingesetzt werden. Metallische Bestandteile wie Nickel, Chrom und Kobalt sind als klassische Kontaktallergene bekannt, die allergische Reaktionen beim Menschen hervorrufen können. In der Fachliteratur gibt es zahlreiche Artikel über die Immunantwort und Überempfindlichkeitsreaktionen auf Metalle sowie deren Effekt auf die Standzeit bzw. das Versagen von Implantaten. Immunologisch allergische Reaktionen auf Legierungsbestandteile von Metallimplantaten werden als mögliche Ursache für Osteolysen, vorzeitige Lockerungen von Endoprothesen und postoperative Komplikationen wie Wundheilungsstörungen, verzögerte Knochenheilung und Ekzeme beschrieben. Allergische Reaktionen auf Metallimplantate können zur Entfernung bzw. zum Austausch der Implantate führen.

Gesundheitsrisiken durch Metallabrieb sind nicht auszuschließen

In der Fachliteratur wird bei Patienten mit Metallallergien und chronischen Nierenerkrankungen vom Einsatz einer Metall/Metall-Prothese abgeraten. Unklarheiten bestehen über mögliche langfristige Belastungen des Organismus durch kleinste Metallverschleißpartikel und Metallionen. Ob freigesetzte Metallionen eine krebserzeugende Wirkung haben können, ist bislang nicht abschließend geklärt. In Publikationen wird der Verdacht geäußert, dass bei Patienten die körpereigene Abwehr von Infektionen durch eine gestörte Immunologie geschwächt werden kann.

Materialwahl wird immer wichtiger

Wie Publikationen belegen, gibt es nach derzeitigem Kenntnisstand kein zuverlässiges Testverfahren, das die Vorhersage auf eine mögliche allergische Reaktion auf metallische Bestandteile in orthopädischen Implantaten erlaubt. Angesichts dieser bestehenden Unsicherheit und der Berichte über eine steigende Zahl von Patienten mit Überempfindlichkeitsreaktionen auf Metalle kommt der Werkstoffwahl für Gleitkomponenten künstlicher Gelenke eine wesentliche Bedeutung zu.

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